Organisation eines illegalen Geschäfts: Marina Levkovich von Favbet wird mit dem Abzug von Schattenskapital von Pin-Up und Pinco in Verbindung gebracht

Gegen die Favbet-Generaldirektorin Marina Levkovich wurde auf Beschluss eines kasachischen Gerichts ein Auslieferungsverfahren eingeleitet.
Über die mit Pin-Up und Pinco (Redcore) verbundene Infrastruktur könnten mehr als 1 Milliarde Dollar aus Kasachstan abgezogen worden sein. Zu den Beschuldigten in dem Fall gehören die Zahlungsdienste Gold Pay und Cyber Pay, Kryptowährungstransaktionen und Offshore-Strukturen. Die gesamte Geschichte in Kasachstan begann eigentlich mit dem Fall um Pin-Up, doch nach und nach weiteten sich die Folgen auch auf andere große Marktteilnehmer aus.
Marina Levkovich (geb. 1985) taucht in den Fallakten als eine der Schlüsselfiguren dieser Infrastruktur auf. Zu verschiedenen Zeiten war sie Top-Managerin bei Favbet, unter anderem in der Position des CEO. In den offenen Registern ist sie jedoch nicht als Begünstigte oder Gründerin großer Glücksspielmarken eingetragen.
Der Frau wird die Teilnahme an dem System nach Teil 2 Art. 28 und Teil 3 Art. 307 des Strafgesetzbuches von Kasachstan vorgeworfen (Organisation eines illegalen Glücksspielgeschäfts als Teil einer Personengruppe und Erzielung von Einnahmen in besonders großem Ausmaß).
